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Artikel-Schlagworte: „Wirtschaft“

Deutsche Wirtschaft 2011 in sehr robuster Verfassung

WIESBADEN – Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2011 wieder kräftig gewachsen: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war um 3,0 % höher als im Vorjahr. Dies ergaben erste Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Damit setzte sich der konjunkturelle Aufholprozess der deutschen Wirtschaft auch im zweiten Jahr nach der Wirtschaftskrise fort. Im Jahresverlauf 2011 wurde auch das Vorkrisenniveau beim preisbereinigten BIP wieder überschritten. Der wirtschaftliche Aufschwung fand dabei hauptsächlich in der ersten Jahreshälfte statt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Verarbeitendes Gewerbe November 2011: Umsatz saisonbereinigt – 1.1 Prozent zum Vormonat

WIESBADEN – Der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2011 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 1,1 % niedriger als im Oktober 2011 (nach + 0,7 % im Oktober 2011 gegenüber September 2011). Dabei verringerte sich der Inlandsumsatz im November 2011 um 1,5 %. Die Umsätze mit ausländischen Abnehmern nahmen um 0,6 % ab. Bezogen auf die Absatzrichtung des Auslandsgeschäfts ging der Umsatz mit der Eurozone um 0,1 % zurück, der Umsatz mit dem restlichen Ausland fiel um 1,0 %.
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Neue Konjunkturprognose des IMK – Deutsche Wirtschaft schrumpft 2012 um 0.1 Prozent

Die deutsche Wirtschaft gerät im Jahr 2012 in eine Stagnation. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird um 0,1 Prozent im Jahresdurchschnitt schrumpfen – nach einem Wachstum von 3,0 Prozent in diesem Jahr. Hauptursachen für die drastische wirtschaftliche Abkühlung sind die nach wie vor ungelöste Vertrauenskrise im Euroraum sowie die ausgeprägten Sparprogramme in immer mehr Ländern der Währungsunion und der EU. Beide Faktoren führen den Euroraum als Ganzes in eine Rezession: Das BIP in der Währungszone sinkt um 0,6 Prozent im Jahresdurchschnitt 2012. Der Nachfragerückgang aus den Nachbarländern bremst sowohl die deutschen Exporte als auch die Investitionen in der Bundesrepublik. Hinzu kommt, dass auch außerhalb Europas die wirtschaftliche Dynamik abnimmt: Die US-Wirtschaft erholt sich weiterhin nur schleppend und in vielen Ländern Asiens und Lateinamerikas verlangsamt sich das Wachstum – nicht zuletzt wegen der Diesen Beitrag weiterlesen »

ifo Konjunkturprognose 2011/2012: Schuldenkrise bremst deutsche Wirtschaft aus

In Deutschland ist das Bruttoinlandsprodukt bis zuletzt deutlich gestiegen. Der ifo Geschäftsklimaindex und andere Frühindikatoren zeigen jedoch an, dass der deutschen Konjunktur ein Abschwung bevorsteht. Maßgeblich hierfür sind die sich abschwächende Weltwirtschaft und die europäische Schuldenkrise. Die Abhängigkeit der Konjunkturentwicklung von den Entscheidungen der europäischen Politik erschwert die Prognose erheblich, denn es sind ganz unterschiedliche plausible Szenarien möglich. Unter der Annahme, dass sich die Eurokrise nicht weiter verschärft und sich insbesondere Italien weiter am Markt finanzieren kann, dürfte eine Diesen Beitrag weiterlesen »

ifo Geschäftsklimaindikator weiter aufwärtsgerichtet

Der ifo Geschäftsklimaindikator für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands setzt im Oktober seinen Höhenflug fort. Die aktuelle Geschäftssituation wird von den Unternehmen erneut positiver bewertet, und die Erwartungen haben sich verbessert. Der Konjunkturmotor läuft stabil und rund.

Im verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex gestiegen. Die Unternehmen berichten von einer ähnlich guten Geschäftslage wie im vergangenen Monat, und ihre Erwartungen an die Geschäfte in den kommenden sechs Monaten sind gestiegen. Die Exporteure schätzen ihre Diesen Beitrag weiterlesen »

Wann Verzicht auf Ferkelkastration?

Die Experten erwarten keine schnellen Lösungen dieser Frage. Auf die Kastration von Ferkeln wird EU-weit nach Ansicht von Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft erst mittelfristig verzichtet werden können. Das ergab eine Umfrage während der Konferenz “Improving the quality of pork für the consumer”, die von GIQS – Grenzüberschreitende integrierte Qualitätssicherung e. V. und dem FoodNetCenter der Universität Bonn durchgeführt wurde. Von 220 Experten aus 23 Ländern nahmen 120 Teilnehmer an der Befragung teil. Immerhin 53 Prozent sind der Ansicht, dass noch vor 2019 ein EU-weiter Verzicht auf die Ferkelkastration möglich ist und die Ebermast etabliert werden könne. 35 Prozent der Experten halten eine Systemumstellung erst langfristig bzw. überhaupt nicht für realisierbar. Nur ein kleiner Teil der Befragten rechnet mit einer kurzfristigen Lösung. Elf Prozent der Experten aus der internationalen Fleischbranche gehen davon aus, dass nie auf die Ferkelkastration verzichtet werden wird. Als besonders wichtig für die mit der Ebermast verbundenen Probleme sehen die Befragten die Entwicklung von Technologien zum Aufspüren von Geruchsabweichungen. Großes Gewicht messen die Befragten der Aussage zu, allein der Verdacht, das Fleisch könne riechen, könne zu einem Einbruch der Schweinefleischnachfrage führen. Ebermast habe nur dann eine Chance, wenn sie auf allen Stufen der Wertschöpfungskette akzeptiert werde. 44 Prozent der Befragten sind persönlich der Ansicht, dass die Ferkelkastration in der jetzigen Form abgeschafft werden solle. 36 Prozent befürworten eine Kastration unter Gabe von schmerzstillenden Mitteln und 18 Prozent befürworten die Beibehaltung der Ferkelkastration vor dem siebten Lebenstag ohne Betäubung oder Schmerzlinderung.

Quelle: aid, Renate Kessen

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